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Die Klinge in meiner Hand

Die Klinge in der Hand,
in Gedanken noch nicht bereit.

Der erste Versuch.
es tut nicht weh.
Es ist zu schwach
seh kein Blut.

Mich verlässt der Mut
denn soll ichs wagen?
Soll ichs tun,
was mach ich nun?

Ich nehme die Klinge zum zweiten mal
setze sie an
und drücke ganz fest zu
doch wieder nichts,
wieder verlässt mich der Mut,
bin zu schwach es zu tun.

Bin zu feige,
denn auch beim dritten Versuch,
geb ich auf,
habe dennoch nicht genug!

Sterben muss ich nicht,
will ich nicht,
doch ich frage mich,
lebe ich?
Der Schmerz der sagt mir 'ja',
so schneid ich mich ein weiteres Mal..


Erde

Ich setze mich hin,
und bin ganz still.
Leg mich neben den harten Stein,
und atme ganz tief ein.

Rieche wieder nur dich,
nehme den Gestank nicht war,
schließe die Augen ganz fest,
sehe nur dich,
spüre deine Gegenwart,
spüre das du bist ganz nah,
drehe mich um,
denke nur: "warum?
warum hier?"
Nein, das kann nicht sein,
du bist nicht gegangen,
bist nicht fort,
bist doch hier bei mir,
an diesem Ort.

Bist ganz nah bei mir,
das spüre ich,
nehme deine blasse Hand,
ganz kalt und schwer,
und schlafe ein im Dreck,
du neben mir.

Atme ein und aus,
die Augen wieder auf,
sehe die Bäume, den Himmel, die Erde,
die ganz aufgewühlt
um den Stein sich teilt,
auf dem steht geschrieben
"Hier ist unser geliebter Sohn verblieben".

Schließe die Augen,
lasse es wirken,
schlafe ein und bin bei dir..


Oh du...

Oh du Ode an die Freude,
wer nur hat dich geschaffen?
Welchen Menschen hatte das Glück verlassen,
so dass er dich brauchte,
um nicht zu verzweifeln?

Oh du liebliche Nacht,
wer nur hat dich gemacht?
Wer kann sich nicht in dir verliern?
Wer nur sich nicht in dich verlieben?

Oh du himmlische Liebe,
so zart, so süß,
das du mich umbringst,
mich in dir verschlingst.

Oh du schönes Wesen,
von so zauberhafter Natur.
Oh weh mir,
wer bist du nur?

Oh du klare Stille,
ich kann mich in dir suhlen,
ohne das mich jemand weckt,
und mich hält von dir weg..


Teuflisch

Lausche meiner Stimme,
folge dem rauschen meiner Sinne.
Führen mich weit, weit weg
von dir und alledem,
was mich kaputt machte.

Spür den Zug auf meiner Haut,
das Gefühl unter meinem Gewand,
es streichelt mich zart,
umgeben von schön Gefühln.

Zarte Liebkosung,
an meinem Mund,
verheißungsvoll,
erwartungsvoll,
heißen meine Sinne,
dich willkommen.

Oh du teuflische Süße,
wie gefährlich du doch bist,
verführst mich zu all dem Bösen,
was mich süchtig macht.

Kann nicht leben,
kann nicht sein.
Mein innrer Schrei,
schreit nach Liebe.

Oh du teuflische Andacht,
bist so böse,
bist so anders,
bist mein,
das gefällt.

Geb mich dir hin,
in stiller Nacht,
zeig mir all deine Kraft,
die dich so anrüchig macht.

Dein Blick,
ich schaudre,
vor unbändiger Gier,
gespannt auf das,
was kommen wird.

Die Blicke auf mich gezogen,
geize ich nicht mit Scham,
winde mich hin,
winde mich her,
voll wilder Gier.

Genieße alles um mich herum,
das Wesen, das aus mir entspringt,
gleicht dem Tier,
das du bist.
Die unfassbare Hitze,
zermatert meine Sinne,
geschändet durch die deinen,
so glücklich wie nie zu vor.



Mama, warum liebst du mich nicht?

Ich wollte dir so viel sagen,
doch mir immer die Worte verzagten,
wenn ich den Mut aufbracht,
und zu dir gegangen bin.

Ich schaute in dein Gesicht,
hoffte auf ein Zeichen,
das mir sagte: Ich liebe dich,
dies wollt ich erreichen.

Doch was ich sah,
war pure Gleichgültigkeit,
nichts das mich befreite,
sodass ich gehen konnte.

Dir Mutter,
die du bist so unnahbar,
niemals bist für mich da,
willst das ich dir danke,

wofür?

Die Liebe, die du mir nie gegeben,
die Zuneigung, die du mir verweigert,
das Leben, das ich nie gelebt,
das unendliche Schweigen?

Ich liebe dich,
doch zerstörst du mich,
indem dein Blick mir sagte:
du bist nichts!
Ich brauche dich nicht!

Vom Schmerz umnachtet,
ging ich fort,
fort von dir, von diesem Ort,
an dem mich alles hat verachtet.

Voller Sehnsucht ich dich immer ansah,
wusst nicht wie mir geschah,
als du die Hoffnung zerstörtest,
mein Herz gänzlich zerbrach.
Und du mich verletztes..


Liebesgedichte -------->



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